Katharina Königsfeld - Orgel
Melton Tuba Quartett - Tuba
Alexandre Guilmant - Grand Chœur D-Dur op. 18 Nr. 1
Gioachino Rossini - La danza Tarantella napoletana
Johann Sebastian Bach - Badinerie aus der Orchestersuite Nr. 2 h-Moll, BWV 1067
Johann Sebastian Bach - Marsch aus der Kantate Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten BWV 207a
André Campra - Rigaudon aus der Oper Idoménée
Enjott Schneider - Tarot – Spiegelbild der Seele
Henri Mulet - Carillon-Sortie
George David Weiss - What a wonderful world
Wolf Kerschek - Imagens brasileiras (Uraufführung)
Gioachino Rossini - Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell
John Jacob Niles - The Carol of the Angels
Piotr I. Tschaikowski - Blumenwalzer aus dem Ballett Der Nussknacker op. 71
Die in Bamberg geborene Organistin Katharina Königsfeld ist für ihre oft ungewöhnlichen Konzerte bekannt. Mit einer überraschenden instrumentalen Allianz bewegt sie dieses Mal das Publikum: Sie macht gemeinsame Sache mit dem Melton Tuba Quartett, in dem auch unser langjähriges Orchestermitglied Heiko Triebener musiziert. Das 1987 gegründete Ensemble beschreibt sich selbst als das einzige, aber gar nicht artige professionelle Tubistenquartett Deutschlands . Das Programm vereint populäre Klassiker in neuem Gewand und einige Entdeckungen: Als Einleitung erklingen der Grand Chœur des Romantikers Alexandre Guilmant und Rossinis furiose Tarantella napoletana . Die barocken Stücke enthalten ebenfalls viel Rhythmus: Die Badinerie aus Bachs zweiter Orchestersuite sowie der Marsch aus seiner Kantate Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten – und der Ausschnitt aus André Campras Oper Idoménée . Der zeitgenössische Komponist Enjott Schneider betrachtet das Spiel Tarot als eine Metapher des Lebens , die in seinem Werk neben anderen Aspekten für die Lust an Bewegung steht. Henri Mulets festliches Stück Carillon-Sortie von 1911 ahmt dann Glockengeläut nach. Es folgt der 1967 entstandene Welthit What a Wonderful World , außerdem brasilianische Klangbilder des Echo-Klassik-Preisträgers Wolf Kerschek. Aus der Feder des 1980 verstorbenen Folk-Sängers John Jacob Niles stammt die wunderbare Ballade The Carol of the Angels – und jede Menge Schwung bieten am Ende des Konzertes Rossinis rasantes Allegro aus der Ouvertüre zu Wilhelm Tell und der unverwüstliche Blumenwalzer aus Tschaikowskis Nussknacker .
Veranstaltungsort: Konzert- und Kongresshalle, Joseph-Keilberth-Saal, Mußstraße 1, 96047 Bamberg
Einlass: 15:45
Veranstalter: Bamberger Symphoniker
Kontakt: Tickets im Shop der Bamberger Symphoniker (Lange Straße 30), auf www.bamberger-symphoniker.de und unter 0951 99 39 10 99
Karten: www.bamberger-symphoniker.de