Geschlechterrollen wirken in unserer Gesellschaft oft selbstverständlich - sie sind jedoch historisch gewachsen, sozial geprägt und eng mit Machtverhältnissen verbunden. Dabei werden sie nicht nur von außen an Menschen herangetragen, sondern auch im Alltag reproduziert und verinnerlicht. Wie entstehen solche Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit? Wie prägen sie Beziehungen, Selbstbilder und soziale Dynamiken? Und in welcher Weise erzeugen sie Druck, Ungleichheit oder Konflikte - aber auch Anpassung und Weitergabe bestehender Muster?
Wir laden zu einem dreiteiligen Lesekreis aus feministischer Perspektive ein. Ausgangspunkt ist das aktuelle Sachbuch Toxische Weiblichkeit von Sophia Fritz, das sich kritisch mit gesellschaftlichen Erwartungen an Weiblichkeit und Männlichkeit auseinandersetzt.
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Lektüre und Diskussion ausgewählter Kapitel.
Zwischen den Terminen ist eine eigenständige Lektüre der jeweiligen Textabschnitte vorgesehen.
Die Teilnahme setzt die eigene Anschaffung des Buches voraus.
Der Lesekreis versteht den Text ausdrücklich im Kontext feministischer Gesellschaftsanalyse und patriarchaler Machtverhältnisse. Der provokante Titel wird dabei kritisch reflektiert und nicht wörtlich übernommen.
Referentin: Carina Lang, M.A. Philosophie und Politikwissenschaft
3-teiliger Lesekreis (Dienstags 27.10., 03.11., 10.11.)
Veranstaltungsort: Bistumshaus, Heinrichsdamm 32, 96047 Bamberg
Eintritt: frei
Veranstalter: KEB - Kath. Erwachsenenbildung BA - FO - ERH e. V.
Kontakt: Info & Anmeldung Tel. 0951/502-2374 oder -2371 oder per Mail an kath.bildung-ba@t-online.de; Anmeldeschluss: 22.10.2026