Musik · Bamberger Symphoniker

Symphoniekonzert Bamberger Symphoniker

7. Konzert Abo A // Thomas Dausgaard dirigiert Tüür und Tschaikowski

Symphoniekonzert Bamberger Symphoniker

Thomas Dausgaard Dirigent
Nicolas Altstaedt Violoncello

Arvo Pärt Silouan’s Song
Erkki-Sven Tüür Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 (Auftragswerk der Bamberger Symphoniker, des Estnischen Nationalorchesters und des Philharmonia Orchestra, London)
Piotr I. Tschaikowski Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64

Musik mit Seele – so bezeichnet der Este Arvo Pärt die Zeit der gregorianischen Gesänge, die er oft in seinem kontemplativen Tintinnabuli-Stil reflektiert. Sein Silouan’s Song von 1991 überträgt ein Gebet in den Duktus eines reinen Streicherensembles – die meditative Musik spricht aus den poetisch kraftvollen Worten, die sie in sich birgt: Meine Seele sehnt sich nach dem Herrn, und unter Tränen suche ich ihn. Danach erklingt ein neues Werk von Erkki-Sven Tüür, der 1959 auf der estnischen Insel Hiiumaa geboren wurde – ein faszinierender Künstler, der gerne aktuelle Gesellschaftsthemen in seinen fesselnden Stücken behandelt. Wir können also gespannt sein auf die Uraufführung seines Cellokonzertes, das wir zusammen mit Nicolas Altstaedt aus der Taufe heben werden. Am 10. März interpretiert unser Erster Konzertmeister Ilian Garnetz das leidenschaftliche Violinkonzert von Alexander Glasunow. Der 1865 geborene Komponist war ein Wunderkind und wurde später als russischer Brahms betitelt: Seine schwelgenden Werke zeichnen sich durch ein untrügliches Formbewusstsein, ein Gespür für bezaubernde Melodik sowie eine perfekte Kunst der farbenreichen Instrumentation aus. Obwohl Tschaikowski damals in Glasunow bestimmt einen Rivalen sah, bewunderte er dessen unglaubliches Talent – und schrieb herzlich an ihn: Sei mir nicht böse, aber ich habe Dich so lieb. Zum Abschluss beider Konzertabende dann Tschaikowskis fünfte Symphonie von 1888, die von einer großen Zerrissenheit durchzogen ist – schließlich meinte er, dass es keinen einzigen Takt gäbe, der nicht Widerklang meines innersten Seelenlebens wäre . Und so wird die aufgewühlte Symphonie von einem Schicksalsmotiv geprägt: Es steht laut eines Tagebucheintrages für Zweifel, Klagen, Vorwürfe – aber am Ende wandelt sich der schwermütige Tonfall doch noch zu optimistischer Zuversicht.

Fotos (c) Thomas Grøndahl, Marco Borggreve

Einlass: 18:45

Veranstalter: Bamberger Symphoniker

Kontakt: Tickets im Shop der Bamberger Symphoniker (Lange Straße 30), auf www.bamberger-symphoniker.de und unter 0951 99 39 10 99

Karten: www.bamberger-symphoniker.de

8. März 2024

um 20:00 Uhr

Konzert- und Kongresshalle, Jose... Bamberg

Tickets im Shop der Bamberger Symphoniker (Lange Straße 30), auf www.bamberger-symphoniker.de und unter 0951 99 39 10 99

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